Nachhilfe Privat

Eltern verzweifeln, Kinder versagen und Lehrer verteilen Fünfen.
Worauf Eltern achten sollten, damit die private Nachhilfe nicht zur teuren Ersatzbeschulung wird.

Nachhilfe privat

Private Nachhilfe

Viele schaffen das Schulpensum längst nicht mehr ohne private Nachhilfe oder mit Hilfe von Instituten.
Auf dem Weg zum Abitur, Real- oder Hauptschulabschluss holt sich fast jeder zweite Schüler  irgendwann  professionelle Unterstützung. Ein Drittel der 12- bis 16-Jährigen sogar regelmäßig Nachhilfe privat, so ein Gutachten im Auftrag des Bundesbildungsministeriums.

 

Heute dagegen, sagt Dieter Dohmen vom Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), "ist ein Drittel aller Nachhilfeschüler von den Zensuren her nicht unmittelbar gefährdet".

Nachhilfelehrer

Wie finde ich einen Anbieter?

In fast jeder Stadt gibt es Nachhilfestudios. Selbst Experten haben angesichts von über 3000 Anbietern Schwierigkeiten den Überblick zu behalten. Zumal sie oft nur lokal oder regional begrenzt aktiv sind. Die beiden Marktführer unterhalten Büros in jeweils 1000 Städten: der Studienkreis, der zum Schulbuchverlag Cornelsen gehört  und die Studienhilfe. Beide unterrichten je 70 000 Schüler im Jahr und decken 15 Prozent des Marktes ab.


Nachhilfelehrer haben die Fähigkeit, dem Schüler den versäumten Lernstoff beizubringen und durch didaktische Kenntnisse nachhaltig zu vermitteln:

  • durch Wiederholung
  • Anwendung verschiedener Unterrichtstechniken
  • Vermittlung von individuellen Lernstrategien
  • ausdauernde und tiefgründige Erklärung

Voraussetzung dafür ist der eigene Wille des Kindes zum Lernen und die Bereitschaft, einen Teil seiner Freizeit zu opfern.